Nouripour, Omid

Anlässlich der Vorstellung des Buchs in Berlin hat Yassin Musharbash (der zuletzt den tollen Thriller „Radikal“ geschrieben hat) einen durchaus pikanten Zusatzeintrag verfasst:

NOURIPOUR, OMID

1.- Pakistanische Margarine-Marke.

2.- Mitglied des Bundestages (Grüne) und dort der einzige bekennende Gläubige von Eintracht Frankfurt. Nouripour ist vor allem bekannt durch den Eklat, den er 2008 auslöste, als er in einer Talkshow behauptete, auch Hessen gehöre zu Deutschland. Wird wegen seines Äußeren oft mit Salman Rushdie verwechselt. Obwohl Perser, ist Nouripour kein Mullah. Dennoch konvertierte er im hohen Alter zum Islam. Was er aber nie zugeben würde. Wenn es es doch tut, ist es Taqiya. Muslime dürfen nämlich lügen. Schiiten müssen es sogar. Aber das nur am Rande.

Nouripour wuchs in einer idyllischen Oase in der Nähe von Teheran auf, wo er die landestypische, rudimentäre Erziehung genoss und nach der Schule Teppiche knüpfen musste, bis im Alter von drei Jahren seine Finger dafür zu dick wurden. Fortan kümmerte er sich um die Kamele des örtlichen Mullahs. Wie er gelegentlich in Interviews beteuert, sei das die beste Vorbereitung auf eine Karriere in der Politik gewesen.

Unter dem Vorwand, verfolgt zu sein, erschlich sich seine aus 127 Mitgliedern bestehende Kernfamilie später Aufenthalt in Deutschland ( → Asyl), indem sie einen Mitarbeiter der → Ausländerbehörde gewaltsam dazu brachte, diese → Fiktion zu bescheinigen.

In Frankfurt fühlte er sich wie Zuhause, was daran liegt, dass es sein Zuhause ist. Trotzdem folgte sein Lebenslauf lange Zeit den bekannten Mustern schwer erziehbarer und bildungsferner junger → MiMiMis aus dem Morgenland, über die Thilo → Sarrazin so beherzt Auskunft gegeben hat. Eine Lehre als Rapper brach N. frühzeitig ab, sein Abitur schaffte er nur mit Ach und Krach, und eine Dissertation über → Kartoffel-Metaphern in der zeitgenössischen deutschen Lyrik gab er auf, sobald es ernst wurde.

Über seine Liebe zu Kamelen und anderen Pflanzen fand er den Weg zu den Grünen, wo er dann zum ersten Mal mit einem Biotop in Berührung kam, in dem seine migrantische Herkunft ein Vorteil war. Auf dem Ausländerticket ritt er rasch bis in den Bundestag, wo er sich naturgemäß vor allem mit dem iranischen Nuklearprogramm beschäftigt.

Nuripours Beiträge zur Integrationsdebatte blieben dürftig. Überliefert ist lediglich ein schmales und etwas schräges Buch mit dem Titel „Eine kleine Bedienungsanleitung für Ausländer“ oder „Ich migrier dir gleich eine“ oder „Tatort Little Teheran: Wie ich einmal in Migranti erwischt wurde“ oder so ähnlich. Darin fehlen zahlreiche Stichwörter. Man kann es aber prima in der Badewanne lesen, es schwimmt sogar ein bisschen, und wenn man nicht aufpasst, muss man zwei oder drei Mal laut lachen. Das Buch liegt wunderschön in der Hand und kostet nur 9000 Euro. Wenn man die Mittelseiten aufklappt, hat man zudem einen praktischen Reise-Gebetsteppich schnell zur Hand. Ich empfehle es uneingeschränkt.

Sarrazin, Thilo

Thilo Sarrazin gehört zu den letzten großen Universalgelehrten Deutschlands. Er ist nicht nur promovierter Volkswirt. Nein, er ist Soziologe, Biologe, Historiker, Ethnologe, Mathematiker und Ökotrophologe. Man wird zudem nicht umhin kommen, ihn auch einen Literaten zu nennen, weil er es versteht, die Diskurse dieser disparaten Fachgebiete zu einer suggestiven Erzählung über unser Gemeinwesen zu verweben und dabei mithin auch inhaltlich widersprüchliche Standpunkte kraftvoll zu vereinen.

Nach Jahren einer von der Öffentlichkeit weitgehend abgeschirmten Existenz als hoher Beamter, vor allem im Bundesfinanzministerium, wurde sein Talent der weiteren Öffentlichkeit erstmals in seiner Zeit als Finanzsenator Berlins bekannt (2001 – 2009). Damals entzückte er große Teile des heimischen Publikums mit fein beobachteten

Studien aus dem Milieu der einfachen Berliner, die unverkennbar in der Tradition der Zeichnungen eines Heinrich »Pinselheinrich« Zille standen. Diese soziologisch unterfütterten, kunstvoll verdichteten Beobachtungen verband er als Ökotrophologe mit hilfreichen Ratschlägen zur Lebens- und Haushaltsführung im Angesicht prekärer materieller Bedingungen (Fenster zu beim Heizen, Würstchen-Glas immer ganz aufessen, Trinken und Rauchen aufgeben usw.).

Seine Zeit als Bundesbankvorstand bot ihm zusätzlich Raum für die Entfaltung seiner gelehrten Ambitionen, da dort das Arbeitspensum seinen eigenen Angaben zufolge stets bereits am Dienstagnachmittag erfüllt war. Noch am nächsten mit seiner Arbeit als Verantwortlicher für die Bereiche Risiko-Controlling und Informationstechnologie verbunden, lagen seine bahnbrechenden Leistungen in der Mathematik, genauer der Statistik. Dort führte er das Verfahren der Zahlenschöpfung ein (Wenn einem ein statistisches Datum, eine Zahl fehlt, »dann muss man eine schöpfen, die in die richtige Richtung weist, und wenn sie keiner widerlegen kann, dann setze ich mich mit meiner Schätzung durch«).

Diese Erkenntnis verband er zum Beispiel mit seiner ethnologisch geschulten Einsicht in die Vorstellungswelt der Berliner Einwanderer. Während bei den Deutsch-Russen noch die »altdeutsche Arbeitsauffassung« vorhanden ist und auch »die Osteuropäer« ihm als »integrationswillig« erscheinen, seien »die Araber und Türken« dagegen in der großen Mehrheit weder »integrationswillig« noch »integrationsfähig«. Das liege, so Sarrazin, zum Beispiel daran, dass türkische Jungs nicht auf Lehrerinnen hören, »weil ihre Kultur so ist«. Siebzig Prozent von ihnen seien nicht nur Empfänger staatlicher Transferleistungen, sondern lehnten diesen Staat dabei auch noch ab, so schöpfte er. Die »türkischen Wärmestuben« verdichtete er dabei zu einem Bild einer heimeligen, aber unproduktiven → Parallelgesellschaft. Aus den Problemen, vor die die Einwanderung die Stadt Berlin stellt, destillierte er, in einer geschickten Verneigung an die alte Tradition der pastoralen Lyrik, das Motiv der 20 Tonnen Hammelbeine, die die Stadtreinigung jeden Sonntag als Reste türkischer Grillfeiern aus dem Tiergarten abräumen muss.

Seine wahre Berufung aber erfuhr er als Biologe und Historiker. Seine ethnologischen Einsichten vertiefte er in biologischen Studien über die »Fäulnisprozesse im Inneren der Gesellschaft«. Da Intelligenz auch durch Vererbung übermittelt werde, gefährde die hohe Geburtenrate der Araber und Türken und die aus ihr folgende »Zunahme der weniger Stabilen, weniger Intelligenten und weniger Tüchtigen« »die Zukunft Deutschlands«. Der Historiker Sarrazin lieferte dabei selbstverständlich auch das passende Antidot in der Form einer historischen Lektion: »Hätten die Indianer eine strikte Einwanderungspolitik betrieben und jeden Weißen unverzüglich wieder ins Meer geworfen, dann stünde es heute anders um die indianischen Nationen«.

Im Übrigen sind laut Sarrazins Bestseller Katholiken dümmer als Protestanten. Und Uckermarker dümmer als Schwaben. Waren die Schwaben nicht die Katholiken?

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NSU

Der Nationalsozialistische Untergrund (kurz NSU) muss eine ausländische kriminelle Vereinigung gewesen sein. Denn sein Ziel bestand in der Ausübung roher körperlicher Gewalt. Und wie deutsche Sicherheitsbehörden wissen, »ist die Tötung von Menschen in unserem Kulturkreis mit einem hohen Tabu belegt«. Aus der Brutalität der zwölf Gewaltverbrechen in dreizehn Jahren war folglich »abzuleiten, dass der Täter hinsichtlich seines Verhaltenssystems weit außerhalb des hiesigen Normen- und Wertesystems verortet ist«. Und dass die Täter vermutlich »im Ausland aufwuchsen oder immer noch dort leben.«

Zwar konnte die gründliche Analysearbeit der mentalitätsgeschichtlich gewieften baden-württembergischen Strafverfolgungsbehörden anlässlich der tragischen Mordserie mit zehn Opfern zunächst noch keine Aufklärung leisten. Dafür wurde aber mit einem epochalen, historischen Missverständnis aufgeräumt: Die zahlreichen Episoden grausamer Gewalt in der deutschen Geschichte sind zutiefst undeutsch, denn sie verstoßen gegen unsere Werte.

Die umsichtige Informationspolitik und die konsequente Vermeidung von Panikmache ob möglicher rechtsradikaler Ursachen der zwischenzeitlich so genannten »Dönermorde« haben sich aus heutiger Sicht jedoch als richtig erwiesen. Die öffentliche Debatte konnte so auf die wirklichen Bedrohungen des Vaterlands gelenkt werden, etwa die Überfremdung, die Ausbreitung des radikalen Islam oder die rapide steigende Zahl an Ehrenmorden. Ebenso erfreulich ist die erneut bekannt gewordene Tatsache, dass zahlreiche deutsche Verfassungsschutzbehörden mit hohem Personaleinsatz darum wetteifern, sozial und intellektuell benachteiligte Bio-Deutsche mit ausgeprägter patriotischer Überzeugung (oft abschätzig als Neonazis bezeichnet) von undeutschen Einflüssen abzuschirmen und so zuverlässig vor einem Abdriften in die Gewalttätigkeit zu bewahren.

Ausnahme:

Mitgliedschaften beim Ku-Klux Klan (KKK), schließlich ist der KKK bekanntermaßen aus einem verwandten Kulturkreis. Da diese Arbeit im Falle des NSU bedauerlicherweise nicht erfolgreich war, wurden entsprechende Konsequenzen gezogen und beispielsweise der Chef des Thüringer Verfassungsschutzes entlassen. Wenn nun alle verantwortungsbewussten Kräfte die richtigen Konsequenzen ziehen und gemeinsam für eine Umsetzung von Leitkulti und Blutsprinzip sowie für eine nachhaltige Bekämpfung der Deutschenfeindlichkeit arbeiten, dürften Gewaltverbrechen ausländischer Banden wie der NSU in Deutschland bald der Vergangenheit angehören.

P.S.: Bedauere, ohne Zynismus sind der NSU-Fall und das Totalversagen

der Sicherheitskräfte (17 Verfassungsschutzämter + 17 Landeskriminalämter, Militärischer Abschirmdienst – nur der Bundesnachrichtendienst kommt bisher glimpflich davon) für mich nicht auszuhalten.

 

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Lichterkette

Unter Lichterkette verstand man in den frühen neunziger Jahren eine Aktion, bei der hunderte Menschen sich an den Händen fassten, »von Kiosk zu Kiosk, über die ganze Stadt«. Bis zu dreißig Liter wurden dabei pro Kopf getrunken, »alle haben mitgemacht«, ein »tolles Gefühl«.

Moment, da fehlte ein »t« – das war die »Licherkette«, die das Frankfurter Comedy-Duo »Badesalz« auf ihrer CD »Diwodaso« behandelte. Obwohl die Lichterkette als Form des stillen Protests schnell zum Gegenstand der Satire wurde, setzte sie in Deutschland, das von den fremdenfeindlichen Anschlägen von Mölln, Solingen oder Rostock erschüttert wurde, ein weithin sichtbares Zeichen gegen Intoleranz, Fremdenhass und Gewalt. Ihre große Qualität lag vor allem darin, dass sie ohne großen Aufwand, »von unten« geplant werden konnte. Im Dezember 1992 kamen in München bei der größten Demonstration ihrer Art fast eine halbe Million Menschen zusammen. Unter den Organisatoren war auch der damalige Redakteur der »Süddeutschen Zeitung« und heutige Chef der »Zeit« Giovanni di Lorenzo. Wäre die Politik in den Jahren danach ebenso geschlossen gegen fremdenfeindliche Tendenzen vorgegangen, wäre uns so manches Problem erspart geblieben.

 

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Fiktionsbescheinigung

Die Fiktionsbescheinigung kann sich, was die Buchstabenzahl angeht, zwar nicht mit der Anwerbestoppausnahmeverordnung messen, aber ihr Wortsinn ist mit Sicherheit noch nebulöser. (Die englische Übersetzung für Fiktionsbescheinigung ist übrigens temporary residence permit – was für eine enttäuschend phantasielose Sprache.) Was bloß steckt hinter einem amtlichen Dokument, das offensichtlich etwas bescheinigt, was nicht existiert? Damit gar nicht erst Missverständnisse aufkommen und um der Verwirrung vorzubeugen, möchte ich andeuten, dass es nicht nur eine Form der Fiktionsbescheinigung gibt, sondern drei: die Duldungsfiktion, die Erlaubnisfiktion und die Fortbestandsfiktion. Ich bin mir sicher, jetzt sehen Sie schon wesentlich klarer.

Dabei ist es wirklich ganz einfach. Um einen elektronischen Aufenthaltstitel auszustellen, braucht eine deutsche Behörde vier bis acht Wochen – das ist also im Handumdrehen erledigt. Sollte während klitzekleinen Zeitspanne die noch bestehende Aufenthaltserlaubnis oder die Niederlassungserlaubnis auslaufen, bekommt man einen fiktiv fortbestehenden Aufenthaltstitel, auch Fortbestandfiktion genannt, um sich ausweisen zu können. Mit der Fortbestandfiktion darf sein Inhaber sogar ins Ausland reisen und wieder nach Deutschland zurückkommen. Undenkbar, wie es um den Fortbestand der Person ohne die Fiktion stünde!

Wer sich rechtmäßig in Deutschland aufhält und zum ersten Mal einen Aufenthaltstitel beantragt, bekommt den fiktiv erlaubten Aufenthalt bescheinigt, das ist die Erlaubnisfiktion. Im Umgangsdeutsch heißt das also »wir tun jetzt mal so, als ob Sie sich auf Dauer in Deutschland aufhalten dürften, überlegen uns das aber noch genau«. Das gilt vor allem für Menschen aus Ländern, die ohne Visum als Touristen nach Deutschland kommen können. Das sind zum Beispiel Bürger der EU-Beitrittskandidaten oder Bewohner des Vatikans, eine beliebige Auswahl von mittel- und südamerikanischen Staaten (vergleiche auch Costa Rica und Honduras) und Industrie-Nationen, die man zum »Westen« zählt wie USA, Kanada, Japan oder auch das Zocker-Paradies Macao, das eine chinesische Sonderverwaltungszone
ist. Die Erlaubnisfiktion wird auch angewendet, wenn ein Drittstaatsangehöriger den Aufenthaltstitel eines anderen Schengen Landes besitzt und in Deutschland in den ersten drei Monaten nach seiner Einreise eine Aufenthaltserlaubnis beantragt.

Als Drittes gibt es dann die fiktive Aussetzung der Abschiebung, auch Duldungsfiktion genannt. Das betrifft alle, die die ohne Visum nach Deutschland einreisen, und erst nach Ablauf des Visums einen Aufenthaltstitel beantragen. Bis zu einer Entscheidung über die Duldung besteht dann die Duldungsfiktion. Aber selbst die Duldung ist ja nichts anderes als die »vorübergehende Aussetzung der Abschiebung«. Es besteht, die grundsätzliche Ausreisepflicht, die eben nur ruht – aus humanitären oder anderen Gründen, gleichzeitig kann
der Betreffende auch innerhalb Deutschlands nicht frei reisen. Die Duldungsfiktion fügt dem an sich schon unsicheren Duldungsstatus, der sich über Jahre hinziehen kann, noch eine weitere nun fast unwirkliche Kategorie hinzu. An dem Punkt kann ich nicht einmal mehr an der unfreiwilligen Komik amtlicher deutscher Sprachschöpfungen Gefallen finden.

 

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Anwerbestoppausnahmeverordnung

»Wie komme ich bitte nach Deutschland?« Wer sich in den letzten Jahrzehnten diese Frage gestellt hat und legal und dauerhaft zum Arbeiten nach Deutschland kommen wollte, hatte nur eine Hoffnung:

Anwerbestoppausnahmeverordnung (30 Buchstaben).

Anwerbestoppausnahmeverordnung heißt Anwerbestoppausnahmeverordnung, weil es nach dem Zweiten Weltkrieg ein Anwerbeprogramm für Gastarbeiter gegeben hat. Anfang der Siebziger fand man aber, dass es jetzt reichen müsse mit den Gastarbeitern. Also verhängte die Bundesregierung einen Anwerbestopp. Wenige Jahre später jedoch stellte man fest, dass ja in etlichen Branchen Fachkräfte fehlten, die man aber anwerben musste. Also machte man eine Ausnahmeverordnung für den Anwerbestopp
(Anwerbestoppausnahmeverordnung)!

Bis zum 1. Januar 2005 war das die einzige Möglichkeit überhaupt zum dauerhaften Arbeiten nach Deutschland einzuwandern. Seitdem gibt es wenigstens für
einige auserwählte Gruppen wie Höchstqualifizierte (beispielsweise Prof. Dr. Dr.) und Unternehmer auch andere Möglichkeiten, dank eigens für sie geschaffener Regeln.

Mich besuchen manchmal englisch-sprachige Besuchergruppen, die wissen wollen, wie es in Deutschland mit der Einwanderung funktioniert. Deshalb suche ich seit Jahren eine gute englische Übersetzung für Anwerbestoppausnahmeverordnung. Derzeitiger Favorit ist aliens-hiring-stop-waiver-regulation (32 Buchstaben, vier Bindestriche). Ich freue mich über jeden Vorschlag, der kürzer ist!

 

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